Rhythmen

Ein bisschen Musikgeschichte

Klänge verdichten sich zu Rhythmen und stets entwickelt sich die Geschichte der Musik weiter. Trends werden geboren, die Elektronik mischt sich lautstark ein.
Trotzdem bleibt vieles bestehen und hat sich als regionales oder kulturelles Kennzeichen etabliert. Flamenco wird in Verbindung gebracht mit Spanien – und mit Gitarren und Kastagnetten. Klezmer ist aus der jiddischen Kultur nicht wegzudenken – so wie die Klarinette zu dieser Musik gehört. Der Blues steht für den Weg der Sklaven aus Afrika nach Amerika – auch hier ist die Gitarre eines der Instrumente, das diesen Weg begleitet hat.

Flamenco

Ursprünglich war der Flamenco purer Gesang, der nur von rhythmischem Klatschen, dem toque de palmas, begleitet wurde. Zeitgenössische Komponisten und Interpreten haben keine Berührungsängste mit anderen Musikformen und experimentieren u.a. mit Jazz-, Rock-, Salsa- und Bossa Nova-Elementen.

Tango

Der Tango als Tanz und Musikform geht auf eine einzigartige Verbindung sozialer und kultureller Faktoren zurück. Diese Verschmelzung entstand in Buenos Aires Mitte des 19. Jahrhunderts, wo der Strom europäischer Emigranten auf ehemalige afrikanische Sklaven traf, die sich bereits dort niedergelassen hatten.

Klezmer

Früher war die Musik der Klezmorim unabdingbarer Bestandteil einer jeden traditionellen jüdischen Hochzeit in Ost-Europa. Doch das Genre hat sich gewandelt: heute ist Klezmer eine mitreißende Konzertmusik, gespielt rund um den Globus.

Rembetiko

Für viele ist es eine nette Erinnerung an den letzten Urlaub, für andere eine der wichtigsten Strömungen populärer griechischer Musik im 20. Jahrhundert. Doch die im Dunstkreis von Haschisch, Hafenkneipen und Gefängnissen entstandene Rembetiko-Musik kennt viel mehr Facetten.